Treffpunkt Literatur 2019

Kommissar Overbeck sorgte für einen vollen Saal, ist er doch als übereifriger Kommissar aus der Krimireihe „Wilsberg“ bekannt. Roland Jankowsky eröffnete den diesjährigen „Treffpunkt Literatur“ mit dem mörderischen Motto „Auf Leben und Tod“. Schnell tauchten die Zuhörer in eine Welt skurriler Kriminalität ein, die aber immer wieder zum Lachen reizte. Jankowsky ist ein wunderbarer Sprecher. Bei allen vier gelesenen Kurzkrimis wurden die Personen mit Sprache, auch Körpersprache und Mimik, so gefesselt, als ob man mittendrin im Geschehen wäre. Der Abend war ein Geschenk für alle.

Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Das „Musikalische Literatett“ eröffnete mit dem Thema „Vom Anfang bis zum Ende der Liebe“ die Veranstaltung. Vom ersten Flirt bis zum bitteren Ende durch Tod bekamen die Zuschauer eine Reise serviert, die man mit einem Lächeln begleitete. Die Vorstellung ist eine Mischung aus Rezitation, Gesang und Musik. Die Schicksalsmelodie „Love Story“ leitete den Abend ein. Lieder, Geschichten und Gedichte ergänzen sich gegenseitig.
Herzlichen Dank für diese „Nacht der Seligkeit“.

Der neue Roman von Frank Goosen ist eine Komödie über eine Zeit, als es noch zwei deutsche Länder gab. Welche Welt hat mehr zu bieten: die alte tief im Westen oder die hinter der Mauer am anderen Ende des Landes. Goosen zeichnete junge Leute, die gerade ihren ganz eigenen Aufbruch organisierten. Mit seinen ebenso lockeren wie treffenden Beschreibungen bescherte er seinen Zuhörerinnen und Zuhörern einen vergnüglichen Abend.

Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Der Abend mit Christoph Tiemann und seinem Theater ex libris war eine aufregende Melange aus Wort und Musik. Gebannt tauchten die Besucher in die Welt des Grusels und Horrors ein. Durch die musikalische Begleitung gelang ein schaurig-amüsanter Abend. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus.

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