Die Praktikantin
Die Praktikantin
Krimis 3 Minuten Lesezeit

Die Praktikantin

Der erste Satz

Andreas Feldkamp spürte ein Stechen in der Brust, das ihn beunruhigte.“

Die Geschichte

Eigentlich sollte die neue Praktikantin sich in der großen Rheinischen Tageszeitung um Stadtteilfeste und Vereinswahlen kümmern, doch eine eher unscheinbare Pressemeldung der Polizei in Düsseldorf erweckt ihre Neugier. Und aus ist dieser Winzigkeit wird durch mühsame Recherche ein immer gewaltigeres, multinationales Verbrechen. Es geht um die (schwindende) Macht der Medien im Land und um die Milliardenverdienste deutscher Rüstungskonzerne an den gegenwärtigen Kriegen in der Welt. Es geht um die Machenschaften deutscher Geheimdienste und die Erpressbarkeit der Regierungen in Land und Bund. Und es gibt eine Linie, die beim rheinischen Klüngel beginnt und beim Weltgeschehen in Russland und der Ukraine noch nicht endet. Natürlich geht es um Morde von Düsseldorf bis Kiew, aber es geht auch um die Kompliziertheit und die Skrupellosigkeit der Regierungen von Düsseldorf über Berlin bis Brüssel und Moskau.

Der Autor

Horts Eckert, geboren 1957, lebt und arbeitet seit den 1980er Jahren in Düsseldorf. Als Politwissenschaftler war er beim WDR, bei RTL und der Tagesschau journalistisch angestellt. 1995 wurde sein erster Kriminalroman Annas Erbe veröffentlicht. Bis heute folgten 20 weitere Krimis, immer mit lokalem (Düsseldorf) oder regionalem (Rheinland, Westfalen) Bezügen. Manche seiner Romane beginnen in einer örtlichen Tageszeitung, beim regionalen TV oder bei der örtlichen Kripo oder einer Landespolizeibehörde in Düsseldorf. Von diesen Startpunkten aus entwickelt Horst Eckert in seinen Krimis nationale und internationale Skandale mit gewaltigen Auswirkungen. Eckert scheut sich nicht, in seinen Polit-Thrillern ganz große Räder zu drehen: CIA, FBI, MI6, arabische Terroristen, Neonazis in Deutschland und der EU, Erpressung der Bundeskanzlerin, Manipulation der Bundestagswahlen, eine neue RAF, Finanzdienstleister und Rüstungslobbyisten, Spione und Gegenspione. Horst Eckert weiß, wovon er schreibt, denn als Politologe und über Jahrzehnte in den Medien Beschäftigter kennt er die vielen Verflechtungen und die dunklen Seiten dieser Welt aus eigener Erfahrung. „Düsseldorf ist eine Stadt, die alle Milieus vereinigt, von der Drogenszene bis zur Landesregierung, eine Stadt voller möglicher Abgründe, somit ein wunderbarer Ort für einen Autor von Spannungsliteratur“, schreibt Horst Eckert auf seiner Homepage.

Meinungen

„Ganze 87 Kapitel hat der Autor über die dreieinhalbhundert Seiten seines Romans verteilt. Das garantiert Tempo, fesselnde Perspektivwechsel und immer wieder kleine Cliffhanger, die es Leserinnen und Lesern fast unmöglich machen, das Buch für längere Zeit beiseitezulegen. Als Resümee hier eine klare Leseempfehlung zu geben, grenzt deshalb nahezu an Untertreibung. (Dietmar Jacobsen, Titel-Kulturmagazin)

„Wer glaubt, dass nur amerikanische Autoren temporeiche Thriller schreiben können, der sollte endlich Platz für Horst Eckert in seinem Regal machen. … Horst Eckert gehört seit drei Jahrzehnten zum Besten, was deutschsprachige Spannung zu bieten hat. (WDR 4, „Schneider am Sonntag“).

In diesem Genre gibt es aktuell keinen, der Horst Eckert das Wasser reichen könnte. Unfassbar spannend.“ (Westfälische Nachrichten)

Die Praktikantin ist als Einstieg in die Romanwelt von Horst Eckert ideal. Mit Carla Bergmann bietet Eckert uns hier eine neue Hauptfigur und lässt in Nebenrollen einige Darsteller vergangener Romane mit auftauchen. Das macht neugierig auf mehr Romane des gleichen Autors. Ich empfehle für das weitere Kennenlernen die vier Thriller der „Melia und Vincent-Reihe“ aus den Jahren 2020 bis 2023: Im Namen der Lüge, Die Stunde der Wut, Das Jahr der Gier und Die Macht er Wölfe. Die vier Romane sind im Paperback Format alle noch erhältlich.

Bücher von Horst Eckert können in der Stadtbücherei ausgeliehen werden.

Dieter Niehoff

Horst Eckert: Die Praktikantin
Heyne 2026
382 Seiten